Habt ihr eure Komfortzone schon mal verlassen?

„Was? Du bist doch verrückt, das kannst du nicht machen“

 

…wie oft habe ich diesen Satz in den Wochen vor meiner Abreise gehört. Ganz ehrlich? Ich weiß es nichtmehr, aaaaaber eines habe ich in der Zeit gemerkt – „und ob ich das kann“. Nix wie raus aus der Komfortzone!

 

Es ist leider schon eine ganze Weile her, als mich mein Job und das Leben ins Deutschland komplett erfüllt haben. Doch es gab diese Zeit, ganz klar – und zwar jahrelang! Aber irgendwann war es dann ein schleichender Prozess und ich habe beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann. Eine Veränderung musste her!

 

Time for a change – raus aus der Komfortzone

 

Und irgendwann war es soweit – ich saß in meinem Einzelbüro, habe Bilder mit Freunden und Kollegen an der Wand angesehen und klick „du kündigst deinen Job.“

 

Es war soweit – der Bauch hatte entschieden! Aber wann war der richtige Zeitpunkt um aufzustehen und zu sagen „ich gehe, ich kündige“? Es war eine letzte Geschäftsreise, diesmal nach London – während dieser vier Tage haben sich Bauch und Kopf abgestimmt und beschlossen wie es weitergeht.

 

So stand ich kurz nach meiner Rückkunft im Büro im meiner Chefin und habe nach knapp vier Jahren gekündigt. Ich wollte es, ich wollte es auch ohne einen neuen Job zu haben. Das war vielleicht die größte Hürde im Kopf – siegt die Vernunft oder siegen Mut und Risiko? Letzteres war wahrscheinlich eher der Fall – vielleicht war es auch eine Mischung!

 

Und es hat sich gut und richtig angefühlt kann ich euch sagen! Ich bin aus dem Büro meiner Chefin raus und es hatte sich angefühlt, als hätte ich zwei Koffer Steine zurück gelassen, es war eine spürbare Erleichterung die sich da in mir breit machte – zack – das Lachen im Gesicht war wieder präsenter als die Wochen und Monate zuvor…auf einen Schlag!

 

Seit diesem Tag habe ich einige Bewerbungen verschickt und so manches Gespräch geführt aber mich hat der Gedanke einer Auszeit nicht mehr losgelassen. Ich habe gespürt, dass ich mal raus muss. Ein paar Tage oder Wochen – nein, eigentlich eher ein paar Monate – auf unbestimmte Zeit!

 

Ich muss raus! Und weg!

 

Die Idee des Bloggens und des Freelancings begleitet mich schon eine ganze Weile, Ideen lagen zu Hauf in der Schublade aber ich hatte mich irgendwie nie getraut. Man hatte ja auch schließlich zu tun, musste sich um dies und das kümmern – man hatte ja einfach keine Zeit. Doch jetzt war es an der Zeit! Ich wollte erst einmal das tun, worauf ich Lust habe, was mich antreibt!

 

Ja – was soll ich sagen? Die Koffer mit dein Steinen stehen noch immer in sicherer Entfernung und Bauch und Kopf sind sich auch noch einig, dass es richtig war so zu handeln! Das One-Way Ticket nach Nepal war gebucht, einen Freelancing Auftrag hatte ich in der Tasche, mein kleiner Blog war rechtzeitig online gegangen – die Würfel waren gefallen!

 

Ich bin der Meinung, dass es Phasen im Leben gibt – in meinem Beruf hätte ich es Meilenstein nennen müssen – an denen man reflektieren und sich hinterfragen muss! In wie weit bin ich noch glücklich und zufrieden mit dem Hier und Jetzt? Lohnt es sich nicht doch das Risiko einzugehen einen Schritt zu machen – einen Schritt raus aus dem Alltag und rein in etwas Ungewisses, etwas Neues?

 

Für mich kann ich sagen – ich habe alles richtig gemacht! Die bisherigen knapp sechs Monate waren einfach nur unglaublich. Höhen, Tiefen, Verrücktes, Inspirierendes – ja, es war der Schritt raus aus dem Alltag.

 

Jetzt sitze ich gerade in Thailand und feile an verschiedenen Ideen und kleinen Projekten die mich zurzeit mehr als erfüllen und auf die ich mich riesig freue.

 

In etwa kann ich schon absehen, wann ich wieder in Deutschland aufschlagen werden – aber Stand heute würde ich sagen „eher vorübergehend“!

 

In diesem Sinne – traut euch was zu, Grenzen setzen uns meist andere Menschen die sich das Gleiche wohl selbst nicht zutrauen. Wenn wir an etwas glauben, dann treibt uns diese innere Motivation an und wir werden fähig über Schatten zu springen und diese Motivation zu leben!

 

Was ich seither erlebt habe und weiterhin erleben werde, könnt ihr auf meinem Blog nachlesen – und ich verspreche euch, die nächsten Wochen werden unheimlich spannend und intensiv!  

 

Ben von 

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